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Unnötige Kosten bei der Geldanlage vermeiden

Kosten und Gebühren einer Geldanlage oder eines Finanzproduktes sind ausschlaggebend für den Gesamtertrag und Anlageerfolg. Als mündiger Verbraucher sollten Sie darauf achten, dass Sie keine unnötigen Kosten bei Ihrer Geldanlage bezahlen. Eine gute Finanzberatung hat seinen Preis und Produkte verursachen Kosten, doch es gibt auch Möglichkeiten die Kosten auf das nötige Maß zu beschränken.

Bankberatung ist nicht kostenlos

Die Meinung "Bankberatung ist kostenlos" ist ein weit verbreiteter Irrtum. Finanzberatung ist nicht kostenlos, auch nicht bei Banken, sondern eine Dienstleistung, die sehr hilfreich und wertvoll sein kann und auch einen Preis rechtfertigt. Vom Steuerberater oder Rechtsanwalt erhalten Sie nach der Beratung eine Rechnung per Post. Banken und Versicherungen beraten Sie, ohne Ihnen die Leistung direkt in Rechnung zu stellen. Sie profitieren aus den Zinsgewinnen Ihrer Geldanlagen oder Ihrer Schulden (Marge) und aus den Provisionen der vermittelten Produkte und nicht selten von "versteckten" Gebühren. Wie teuer für Sie die Bankberatung tatsächlich ist, können Sie nur bei Produkten mit transparenten Gebührenmodellen erahnen. Nicht selten hat ein Bankkunde mit dem Kauf einer Geldanlage mehr als 5.000 Euro für eineinhalb Stunden Beratung bezahlt. Dazu kommen häufig noch jährliche Gebühren und Kosten.

Angaben zur Berechnung:

Bei dieser Provisionssumme wurde der Kauf einer Fondsanlage über 100.000 Euro mit einem Ausgabeaufschlag von 5 % angesetzt. An laufenden Kosten werden zusätzlich pro Jahr Managementgebühren (bis zu 1,6 %) und Depotgebühren berechnet.

Gute Finanzberatung hat seinen Preis und Produkte verursachen Kosten

Eine vernünftige Finanzberatung oder eine kompetente unabhängige Rundumberatung hat seinen Preis. Denn Finanzgeschäfte machen Arbeit und verursachen Zeit. Dieser Aufwand muss vergütet werden. Die Bank, die Versicherungsgesellschaft oder der Finanzberater muss davon leben können. Als Verbraucher sollten Sie aber beurteilen können, wie viel Sie für diese Leistung bezahlen. Hinterfragen Sie deshalb die Produktkosten, Gebühren und laufenden Kosten einer Geldanlage.

Infografik: Unnötige Kosten bei der Geldanlage vermeiden
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Unnötige Kosten vermeiden

Gerade bei langen Laufzeiten von Geldanlagen spielen die Kosten eine wichtige Rolle. Je geringer die Kosten für eine Geldanlage ausfallen, um so höher ist der Gesamtertrag und Anlageerfolg. Häufig wird der Effekt von bereits kleinen Gebühren- oder Zinsunterschiede unterschätzt. Das Problem dabei: Nicht alle Produkte sind vergleichbar und bieten eine identische Leistung. Doch bei Anlageformen mit gleichen oder ähnlichen Erfolgschancen sollten Verbraucher das Produkt mit den niedrigeren Kosten wählen.

Diese Tipps helfen Ihnen, unnötige Kosten zu vermeiden:

  • Vermeiden Sie komplizierte Zinsanlagen oder Kombiprodukte.
  • Prüfen Sie die Sinnhaftigkeit von Angeboten zur Produktumschichtung.
  • Hinterfragen Sie die einmaligen und laufenden Produktkosten.
  • Fragen Sie nach versteckten Kosten und Gebühren.
  • Prüfen Sie die Auswirkung der Kosten auf den Gesamterfolg der Anlage.
  • Wechseln Sie nicht laufend Ihre Anlagestrategie. Jede Veränderung und jede Transaktion kostet Zeit und Geld.
  • Bevorzugen Sie transparente und simple Produkte.
  • Vermeiden Sie Kostenfallen: Gehen Sie gut informiert und vorbereitet in ein Beratungsgespräch.
Fazit:
Gute Finanzberatung hat seinen Preis. Auch Bankberatung ist nicht kostenlos. Sie bezahlen die Beratung über Margen, Gebühren und Provisionen. Fordern Sie Transparenz bei den Gebühren und versuchen Sie unnötige Kosten zu vermeiden.

Der Artikel "Unnötige Kosten bei der Geldanlage vermeiden" wurde am 07.03.2013 verfasst.


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