Warum ist die Geburtenrate für den Generationenvertrag so wichtig?

Die Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland zeigt eine stark sinkende Geburtenrate. Weniger Kinder bedeuten für eine Volkswirtschaft einen Bevölkerungsrückgang, eine Vergreißung der Bevölkerung, immer mehr Personen im Rentenalter und immer weniger Erwerbstätige. Das führt in der Konsequenz zu einer enormen Belastung für das Rentensytem. Den der so genannte Generationenvertrag in Deutschland sieht vor, dass Erwerbstätige Monat für Monat Beiträge in die Rentenkasse zahlen und daraus die Zahlungen für die Rentner bestritten werden.

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Fehlen aber die benötigten Beiträge der Erwerbstätigen in der Rentenkasse, ist die Rentenversicherung immer weniger in der Lage die Renten zu bezahlen. Das Finanzierungsprobleme der gesetzliche Rentenversicherung wird bei sinkenden Geburtenraten immer größer und die Rentenlast der Erwerbstätigen steigt an. Bereits im Jahre 2030 müssen zwei Beschäftigte einen Rentner finanzieren. Im Jahre 1955 lag das Verhältnis noch bei fünf Erwerbstätige zu einem Rentner.

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Robert Aschauer
Über den Autor: Robert Aschauer
Der erfahrene Finanzexperte Robert Aschauer schreibt für einfach-rente.de über die Themen Rente & Altersvorsorge. Er ist Dipl. Bankbetriebswirt (ADG), Financial Planer, Kreditanalyst und Ruhestandsplaner und hat langjährige Praxiserfahrung im Bankwesen und als unabhängiger Honorarberater.
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Der Artikel "Warum ist die Geburtenrate für den Generationenvertrag so wichtig?" wurde am 27.05.2013 von verfasst.