Einlagensicherung: So sicher sind Ihre Spareinlagen

Immer mehr Verbraucher sind verunsichert und haben Angst um Ihre Geldanlagen bei Banken. Sie fürchten bei einer Schieflage der Bank oder einer Verschärfung der Eurokrise um Ihre Ersparnisse. Wie sicher sind die Einlagen der Kunden und schützt die Einlagensicherung deutsche Sparer?

Was ist die Einlagensicherung

"Einlagensicherung ist die Bezeichnung für die gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zum Schutz der Einlagen (Bankguthaben) von Kunden bei Kreditinstituten im Falle der Insolvenz." ist in Wikipedia nachzulesen. Damit wird deutlich, dass es unterschiedliche Ausprägungen der Einlagensicherung gibt. Tatsächlich ist es so, dass Sparer sich über die jeweilige Höhe der Absicherung genau informieren sollten. Denn die Banken, Versicherungen, Bausparkassen und sonstige Finanzinstitute bieten unterschiedliche Entschädigungshöhen im Pleitefall. Zusätzlich zu den eigenen Entschädigungseinrichtungen der Finanzinstitute, gibt es noch länderspezifische Regelungen.

Einlagensicherung in Deutschland

Banken die der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) angehören, haben die Einlagen bis 100.000 Euro abgesichert. Privatbanken, Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Bausparkassen bieten eigene Sicherungseinrichtungen oder gehören dem Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) an. Häufig sind hier Einlagen in Millionenhöhe sicher. Versicherungseinlagen sind durch die Sicherungseinrichtung "Protektor" geschützt.

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Ausländische Einlagensicherung

Bei Banken mit Geschäftssitz im Ausland greift das Sicherungssystem des jeweiligen Landes. Nach dem EU-Recht liegt der Mindestschutz bei 100.000 Euro pro Anleger und Bank.

Infografik: Einlagensicherung
Infografik: "Einlagensicherung"
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Einlagensicherung vor der Geldanlage prüfen

Driftet eine Bank in die Pleite, greift die Einlagensicherung. Übersteigen die Einlagen die Höhe des Sicherungssystem, müssen Bankkunden wohl auf einen Teil ihres Geldes verzichten. Darum sollte jeder Verbraucher sehr genau prüfen, welches Sicherungssystem das jeweilige Finanzinstitut anbietet und bei unzureichender Absicherung die Anlagebeträge auf verschiedene Banken streuen.

Fazit:
Wer spart und sein Geld bei der Bank anlegt, sollte sehr genau prüfen, ob und in welcher Höhe eine Einlagensicherung besteht. Nach dem EU-Recht liegt der Mindestschutz bei 100.000 Euro pro Anleger und EU-Bank. Einige Banken bieten eigenen und damit höhere Sicherungssysteme an.
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Der Artikel "Einlagensicherung: So sicher sind Ihre Spareinlagen" wurde am 01.04.2013 verfasst.

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