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Edelmetalle: Mit Gold und Silber den finanziellen Ruhestand planen?

Ist die Welt aus den Fugen geraten? Kriege, Eurokrise, Staatsbankrott, Währungsturbulenzen, Brexit - die Welt scheint sich in einem Dauerkrisenzustand zu befinden.

Die Sorgen der Bürger wachsen und Unsicherheit gepaart mit Ängsten greift um sich. Viele Rentner und Verbraucher stellen sich die Frage, ob sie sich für die Rente oder das private Vermögen im Ruhestand noch was kaufen können. Sie fürchten, dass eine schleichende Inflation oder sogar eine Währungskrise das Papier- und Buchgeld massiv entwerten oder gänzlich vernichten könnte.

Währungen halten nicht ewig - Gold und Silber schon.

Die Sorgen und Ängste sind nicht unbegründet: Denn die Menschheitsgeschichte lehrt uns, dass alle Kunstwährungen über kurz oder lang entwertet oder massiv an Kaufkraft verloren haben. Dagegen haben es Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrtausende immer und immer wieder bewiesen, dass sie einen Schutz vor Inflation bieten und der innere Wert nicht verloren geht. Die ältesten Funde von Gold gehen auf das Jahr 5.000 vor Christus zurück und bezeugen, dass dieses Edelmetall von den die Menschen sehr früh entdeckt und begehrt wurde.

Zwei Währungsreformen in den letzten 100 Jahren

Viele Deutschen haben Angst vor einer erneuten Geldentwertung und einem Währungsschnitt. Denn schon zweimal mussten Sparer in den letzten 100 Jahren eine Währungsreform durchleben. Die Entwertung von Papier- und Buchgeld war dramatisch. Sparer bzw. die Besitzer von Lebensversicherungen, Spareinlagen, Festgelder, sonstige Zinsanlagen und Geld-Forderungen mussten hohe Verluste hinnehmen. Nur Inhaber von Sachwerten (Immobilien, Landwirtschaftlicher Grund, Aktien, Edelmetalle) konnten ihre Vermögen im großem Umfang retten.

Eurokrise und Staatsverschuldung

Es ist leider die Wahrheit: Die Euro-Zone steckt in einer gewaltigen Krise und viele Staaten haben sich massiv verschuldet. Deshalb sollten clevere Anleger nicht in Panik verfallen, sondern ihre Anlagestrategie überdenken. Eurokrise hin oder her, es war schon immer sinnvoll einen bestimmten Vermögensanteil in Sachwerten anzulegen. Auch im Hinblick auf die eigene Ruhestandsplanung ist eine kluge Vermögensaufteilung (Diversifikation) sinnvoll. Was hilft ihnen im Rentenalter ein hohes Papiervermögen bzw. Spareinlagen, wenn Geld in einer Krisenzeit wertlos ist. Auch die staatliche Rentenzahlung könnte bei hohen Staatsverschuldungen und Bankenbankrotts gefährdet sein.

Gold und Silber für die Ruhestandsplanung

Die Edelmetalle Gold und Silber sind seit Jahrtausenden ein wertbeständiges und beliebtes Zahlungsmittel und haben über Generationen hinweg zahlreiche Kulturen, Währungen und Krisen überlebt. Gerade in Notzeiten wurden Gold und Silber als Krisenwährung anerkannt und haben dabei die jeweilige Papierwährung faktisch ersetzt. Wer Gold oder Silber im Besitz hatte, war ein begehrter Kunde, und konnte sich damit Waren, Güter und Dienstleistungen kaufen. Papiergeldinhaber mussten jedoch schmerzlich erkennen, dass heftige Währungsturbulenzen den Wert der Ersparnisse weitestgehend vernichtet hatten.

Die Geschichten und Erfahrungen ganzer Generationen zeigen, dass Gold und Silber für eine wertbeständige und sichere Geldanlage steht. Deshalb sollte diese Edelmetalle auch für eine solide die Ruhestandsplanung ihre Berechtigung haben.

Gold und Silber für eine wertbeständige Ruhestandsplanung nutzen

Damit keine falschen Rückschlüsse gezogen werden: Edelmetalle dienen zur Vermögensstreuung. Anleger sollten bei der Vermögensaufteilung ihre individuelle Situation berücksichtigen und maximal 5 bis 10 % des Gesamtvermögens in Gold oder Silber oder andere Edelmetalle anlegen.

Diese guten Gründe sprechen für eine Geldanlage in Silber oder Gold:

  1. Gold und Silber zählen zu den wertbeständigen Sachwertanlagen. Zudem sind die Edelmetalle als Münzen offizielle Zahlungsmittel und teilweise wichtige Rohstoffe für die Industrie.
  2. Gold und Silber wächst nicht nach. Es ist absehbar, bis wann die weltweiten Reserven von Gold und Silber aufgebraucht sind. Die weltweiten Silberreserven sollen zum Beispiel nach seriösen Schätzungen nur noch 29 Jahre reichen.
  3. Die Minenförderung von Gold und Silber wird immer aufwendiger und damit kostspieliger. Die höheren Kosten werden auf die Edelmetalle umgelegt und lassen die Preise steigen.
  4. Die Weltbevölkerung wächst und bald könnten über 10 Milliarden Menschen auf der Erde wohnen. Immer mehr Menschen wollen besseren Wohlstand und damit moderne Produkte (zum Beispiel Computer, Handys, Solaranlagen etc.) in denen Gold oder Silber als Rohstoff verarbeitet wurde.
  5. Die Nachfrage nach den Edelmetallen Gold und Silber wird tendenziell steigen, das Angebot wird sich langfristig reduzieren. Gute Voraussetzungen für steigende Preise und eine glänzende Zukunft dieser beiden Edelmetalle.
  6. Gold und Silber sind seit Jahrtausenden ein geschätztes und gutes Wertaufbewahrungsmittel. Diese Edelmetalle haben die Entwertung von Papier- und Buchgeld (z.B. Tagesgeld, Sparbuch etc.) mehrfach überlebt. Gold und Silber können nicht wertlos werden, Papier- und Buchgeld schon.
  7. Die Edelmetall Gold und Silber bieten wie viele Sachwerte einen guten Inflationsschutz. Der innere Wert ist immer vorhanden und kann nicht entwertet werden.
  8. Gold und Silber zeigen ihre wahre Stärke in Krisen und unruhigen Zeiten. Anleger flüchten dann in diese Edelmetalle und die Preise steigen.
  9. Wer eine solide Vermögensanlage als Beimischung zu seiner Altersvorsorge sucht, der kann auf die Edelmetalle Gold und Silber zählen. Beide Edelmetalle können langfristig orientierte Anlegern eine glänzende Zukunft mit soliden Renditen bescheren.
Fazit:
Gold und Silber eignen sich hervorragend für die Ruhestandsplanung. Beim Aufbau eines Vorsorgevermögens sollten langfristig orientierte Anleger auf diese Edelmetalle zurückgreifen. Die Edelmetalle sind wertbeständig, bieten Inflationsschutz, schützen vor Währungsschnitte bzw. -reformen und fungieren häufig in Krisenzeiten als Ersatzwährung.

Der Artikel "Edelmetalle: Mit Gold und Silber den finanziellen Ruhestand planen?" wurde am 12.07.2017 verfasst.


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