So funktioniert die Rentenformel

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So funktioniert die Rentenformel
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Angestellte und versicherungspflichtige Selbständige zahlen jeden Monat aus Ihrem Gehalt Beiträge in die Rentenversicherung ein. Wie viel Rente sie einmal dafür bekommen, wird durch eine Rentenformel berechnet. Die Höhe der Rente ist maßgeblich von 4 Faktoren abhängig: Die Entgeltpunkte oder Rentenpunkte bilden die Basis zur Berechnung. Die weiteren Faktoren: der Zugangsfaktor, der Rentenwert und der Rentenartfaktor.

Entgeldpunkte: Die Entgeltpunkte berücksichtigen das persönliche Gehalt im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen. Verdient ein Versicherter pro Jahr genauso viel wie alle Versicherten, dann wird ein Punkt auf dem Rentenkonto gutgeschrieben. Verdient er das 1,6-fache des Durchschnittsentgelts, werden 1,6 Entgeltpunkte auf seinem Rentenkonto verbucht.

Zugangsfaktor: Der Zugangsfaktor beachtet, ob ein Versicherter bis zum gesetzlich festgelegten Rentenalter arbeitet. Dann liegt der Faktor bei 1. Wer länger arbeitet, erhält einen höheren Faktor und damit auch mehr Rente. Bei einem vorgezogenen Rentenbeginn sinkt der Faktor. Es kommt zu Rentenkürzungen.

Rentenwert: Der Rentenwert ist der monatliche Rentenbetrag, der Ihnen pro Entgeltpunkt ausbezahlt wird. Der Rentenwert wird jährlich von der Bundesregierung geprüft und bei Bedarf angepasst, was zu einer Rentenerhöhung führt.

Rentartfaktor: Die Höhe des Rentartfaktors liegt maximal bei 1 - zum Beispiel bei der Altersrente. Es gibt aber auch Renten, bei denen der Faktor unter 1 liegt.


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Die Infografik "So funktioniert die Rentenformel" wurde am 16.04.2018 erstellt.

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