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ETF-Fonds: Mit Aktien ein Vermögen aufbauen

Wer zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung eine private Rente ansparen oder sich ein Vermögen aufbauen will, sollte sich mit Aktien beschäftigen. Aktien sind eine ertragreiche und lukrative Anlageform. Aber Vorsicht: Wer zu gierig ist und ohne System in Aktien investiert, geht hohe Risiken ein. Clevere Aktienanleger wissen das und verteilen den Anlagebetrag über Fonds auf unterschiedliche Börsenregionen und Branchen. Doch welche Fondsart sollen Sie wählen und wie vermeiden Sie Fehler beim Vermögensaufbau?

Hier erfahren Sie, wie Sie mit ETF-Fonds erfolgreich Ihre Vermögenanlage gestalten und ohne großen Aufwand eine persönliche Anlagestrategie umsetzen.

Warum soll ich mein Geld in Aktien anlegen?

Anleger, die mit ihren Ersparnissen erfolgreich ein Vermögen errichten wollen, kommen an einer Aktienanlage nicht vorbei. Denn Aktien zählen weltweit zu den ertragreichsten und lukrativsten Anlageformen. Langfristig sind Renditen zwischen 6 und 8 Prozent oder mehr möglich. Doch wie bei jeder Anlageform gibt es auch bei Aktien nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Eine Aktienanlage kann hohe Verluste verursachen oder sogar zum Totalverlust führen. Die Gretchenfrage lautet deshalb: wie kann ich die Risiken vermeiden oder nahezu gänzlich abschwächen?

Regel 1: Sparbuch und Co. vernichten die Ersparnisse

Die Deutschen stecken einen großen Teil des liquiden Vermögens in Sparbüchern, Fest-/Tagesgeldern und Bankanlagen. Diese Anlagen werfen kaum Zinsen ab. Es wird sogar Geld vernichtet. Denn zieht man vom Mini-Zins die Inflationsrate und Kosten ab, bleibt nicht mehr viel übrig oder die Realrendite geht ins Minus. Halten Sie nur so viel Geld auf diesen Anlageformen, wie Sie im Notfall dringend benötigen. Für den Vermögensaufbau eignen sich Sparbuch & Co. nicht. Ersparnisse, die langfristig für einen Vermögensaufbau zur Verfügung stehen, können als Aktienanlage Top-Renditen abwerfen.

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Regel 2: Einzelaktien vermeiden und das Geld möglichst breit streuen.

Haben Sie Mut zu einem überschaubaren Risiko - investieren Sie gezielt in Aktien. Der Aktienmarkt wird Sie langfristig mit guten Renditen belohnen, wenn Sie nicht gierig und spekulativ in Aktien, sondern mit System anlegen. Dazu gehört: Niemals den Anlagebetrag in nur eine Aktie oder einen Aktienmarkt (Region, Branche, Index etc.) anlegen. Verteilen Sie das Geld auf möglichst verschiedene Aktien-Gesellschaften, Regionen und Branchen. Denn eine breite Vermögensstreuung (Diversifikation) verschafft Ihnen Sicherheit. Stürzt eine Aktie im Kurs ab oder erleidet ein Aktienmarkt starke Verluste, dann ist nur ein Teil ihrer Vermögensanlagen betroffen. Häufig ist es sogar so, dass die restlichen Aktienanlagen diese Verluste durch Kursgewinne auffangen. Legen Sie deshalb "nicht alle Eier in einen Korb", sondern verschaffen Sie sich über eine breite Streuung Sicherheit. Sehr gut eignen sich für diese Strategie Aktien-Fondsanlage.

So funktioniert die private Altersvorsorge mit ETF-Sparplänen

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Regel 3: Investieren Sie in Aktienfonds

Immer mehr Bundesbürger erkennen die Vorteile einer Fondsanlage. Die Anlagesummen steigen Jahr für Jahr stetig an. Immer mehr Anleger verstehen die Grundidee eines Fonds: bereits mit kleinen Anlagebeträgen einen ganzen Strauß aus verschiedenen Aktiengesellschaften zu kaufen. Investmentgesellschaften sammeln die Gelder der Anleger in einem Sondervermögen, das getrennt vom Vermögen der Investmentgesellschaft geführt wird. Das Sondervermögen wird entsprechend der Fonds- bzw. Investmentstrategie in viele Aktiengesellschaften angelegt. Wählen Sie Fonds mit einer möglichst breiten und weltweiten Streuung!

Regel 4: Bevorzugen Sie beim Vermögensaufbau Indexfonds

Die größte Anzahl an Aktien und die breiteste Streuung erzielen Index-Aktienfonds. Ein Aktienfonds, der beispielsweise in den weltweiten Index MSCI World investiert, legt die Kundengelder in mehr als 6.000 Aktien aus über 23 Ländern an. Häufig können Anleger bereits ab 50 Euro Ersparnisse in Aktienfonds anlegen. Mit Kleinstbeträgen wie Profis weltweit in Aktien investieren, dieser Vorteil überzeugt. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Index-Aktienfonds: aktiv und passiv verwaltete Fonds.

Regel 5: Vermeiden Sie bei der Fondsanlage unnötige Kosten

Der wesentliche Unterschied zwischen aktiv und passiv verwalteten Fonds liegt in der Kostenstruktur und welche Leistungen das Fondsmanagement erbringt. Immer noch steckt der überwiegende Teil der Anlger die Ersparnisse in klassischen Fonds. Hier versuchen Finanzprofis durch aktive Umschichtungen höhere Gewinne zu erzielen. In den seltensten Fällen gelingt das dem Fondsmanagement langfristig. Ein weiteres Problem: Aktiv verwaltete Fonds lassen sich den Aufwand bezahlen. Der Anleger bezahlt beim Kauf Ausgabeaufschläge und laufende Verwaltungskosten. Die Kosten schmälern zusätzlich die Rendite. Dem gegenüber stehen passiv verwaltete Fonds (ETFs). Diese Fonds werden an der Börse gehandelt und bilden zumeist Indizes wie den MSCI World nach. Die Kosten dieser Fonds sind sehr gering und die Anleger profitieren 1:1 von der Entwicklung des Indizes.

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Fazit:
Immer wieder werden Aktien als spekulative Anlageform bezeichnet. Dabei bieten Aktienanlagen langfristig sehr gute Renditechancen bei einem überschaubaren Risiko. Die Rechnung geht jedoch nur auf, wenn Anleger zeitlose Regeln beachten. Dann sind die Ersparnisse gut investiert und können bei einer langfristigen Haltedauer zum erfolgreichen Vermögensaufbau beitragen. Wer preiswert und mit Erfolg in einen Aktienfonds investieren möchte, sollte diese Regeln beachten und Fondsanlagen wählen. Die relativ neuen ETF-Fonds überzeugen mit niedrigen Kosten und Nachbildung von Börsenindizes.
Robert Aschauer
Über den Autor: Robert Aschauer
Der erfahrene Finanzexperte Robert Aschauer schreibt für einfach-rente.de über die Themen Rente & Altersvorsorge. Er ist Dipl. Bankbetriebswirt (ADG), Financial Planer, Kreditanalyst und Ruhestandsplaner und hat langjährige Praxiserfahrung im Bankwesen und als unabhängiger Honorarberater.
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Der Artikel "ETF-Fonds: Mit Aktien ein Vermögen aufbauen" wurde am 22.10.2018 von verfasst.

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