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Renten-Check: Durch eine solide Planung mehr Geld und früher in Rente!

In der Fernsehsendung "Wetten, dass ..?" konnten zum Beginn der Sendung Zuschauer Wettvorschläge einreichen. Eine lohnende Wette hätte sein können: Wetten, dass von drei Bundesbürgern zwei die Höhe ihrer Rente im Alter nicht kennen. Denn laut einer aktuellen Studie des Vereins Deutsche Renten Information und der Frankfurter Goethe-Universität können über 70 Prozent der Befragten ihre Gesamtrente nicht einschätzen. Hier erfahren Sie, wie Sie ihre finanzielle Absicherung im Alter planen.

Warum kennen viele Deutsche die Höhe ihrer Altersrente nicht?

Obwohl über 50 Prozent der Befragten die Altersarmut fürchten, checken die wenigsten Bundesbürger ihren finanziellen Status im Alter. Es fehlt der Durchblick: Es gibt keine einheitlichen und verständlichen Informationen und keine Zusammenfassung über die gesetzlichen, betrieblichen und privaten Rentenansprüche. Dabei ist es unentbehrlich über die eigene Altersvorsorge informiert zu sein. Ein transparenter und verständlicher Gesamtüberblick über alle persönlichen Rentenansprüche würde die eigene Einschätzung der Rentensituation erhöhen. Die Bundesbürger mit Versorgungslücken könnten handeln und durch zusätzlichen Vermögensaufbau gegensteuern oder staatliche Anreize zur Vorsorge nutzen.

Ihre Altersvorsorge: Starten Sie mit einem Renten-Check!

Die gesetzliche Rente kann die Vorsorge im Alter nicht sichern. Wer im Ruhestand finanziell sorgenfrei leben möchte, muss die Sicherung des gewünschten Lebensstandards selbst in die Hand nehmen. Ein Renten-Check verschafft den nötigen Überblick zur Altersvorsorge. Ist die Rentensituation geklärt, können vorhandene Versorgungslücken durch einen zusätzlichen Vermögensaufbau über eine private oder betriebliche Altersversorgung geschlossen werden. Unser Tipp: Lassen Sie sich umfassend zu ihrer Altersvorsorge beraten und verschaffen Sie sich einen Überblick. Der erste Schritt hierzu ist ein Renten-Check.

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Renten-Check: Bestandsaufnahme ihrer Rentenanwartschaften!

Vor einer Beratung steht die Bestandsaufnahme. Prüfen Sie vorhandene Rentenanwartschaften anhand von aktuellen Unterlagen. Fehlen Daten, dann sollten Sie von der Rentenkasse, Vermittlern oder Banken Standmitteilungen zu den jeweiligen Verträgen anfordern. Denn nur mit nachvollziehbaren und aktuellen Unterlagen kann ein Renten-Check aussagekräftige Ergebnisse liefern.

Diese Unterlagen vereinfachen die Planung:

  • Letzter Einkommensteuerbescheid
  • Letzte Lohnsteuerkarte
  • Jährliche Renteninformation (Gesetzliche Rente, Vorsorgewerk oder Beamtenpension)
  • Aktuelle Standmitteilungen geförderter Vorsorgeverträge (Riester, Rürup oder Betriebsrente)
  • Aktuelle Standmitteilungen privater Vorsorgeverträge (Bankanlagen, Fonds, Lebens-/Rentenversicherungen, Aktienanlagen etc.)
  • Aktuelle Unterlagen über sonstige Vermögenswerte (Immobilien, Beteiligungen etc.)

Welche Informationen werden für die Ruhestandsplanung benötigt?

Wie immer, eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Vor einer fundierten Beratung sollte Klarheit über die eigenen Ziele und Wünsche bestehen. Deshalb sind bei einer umfassenden Ruhestandsplanung nachfolgende Fragen zu klären:

  • Wie ist ihre persönliche Situation (Familienstand, Kinder, Arbeitsverhältnis etc.)?
  • Wann wollen Sie in die Rente gehen?
  • Welche finanziellen Ziele haben Sie?
  • Wie sieht ihre weitere Lebensplanung aus?
  • Welchen Betrag könnten Sie monatlich für die Altersvorsorge sparen?
  • Wann könnten Sie ohne Abschläge in Rente gehen (Regelaltersrente/vorzeitige Rente)?
  • Wann dürfen Sie vorzeitig mit Abschlägen frühestens in Rente gehen?
  • Welche Rentenanwartschaft haben Sie aus der gesetzlichen Rente?
  • Haben Sie Rentenanwartschaften aus staatlich geförderter Vorsorge (Riester bzw. Baissrente)?
  • Bestehen Rentenansprüche aus betrieblicher Vorsorge?
  • Können sonstige Vermögenswerte (Immobilien, Fonds, Rentenversicherungen etc.) die Rente aufbessern?

Wenn alle Vermögenswerte, Rentenanwartschaften und Auszahlungsbeträge vorliegen, ist daraus das Gesamt-Netto-Einkommen zu berechnen. Konkret: Von den laufenden Einnahmen müssen auch im Alter Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bezahlt werden und es fällt eventuell Einkommensteuer an.

Wichtig ist es auch, dass Sie sich Gedanken zum späteren Finanzbedarf machen. Die entscheidende Frage hierzu: Wie viel Geld benötige ich tatsächlich im Ruhestand?

Die Inflation macht Sie als Rentner ärmer!

Wenn nach Abzug von Sozialabgaben und Steuern das Gesamt-Netto-Einkommen vorliegt, dann ist der monatliche Betrag der zukünftigen Kaufkraft anzupassen. Was ist das Gesamt-Netto-Einkommen später noch wert? Die Brötchen beim Bäcker sind schon wieder teurer geworden. Die Wohnnebenkosten sind erneut gestiegen. Die Benzinpreise an der Zapfsäule steigen und steigen. Die Inflation in Deutschland bewegt sich in der langfristigen Betrachtung bei 2 bis 2,5 Prozent pro Jahr. Das nachfolgende Beispiel zeigt, wie sich die Inflation auf die Kaufkraft auswirkt:

Kaufkraft heute: 1.500,00 EUR
Angenommene Inflationsrate: 2 Prozent
Zeit bis zur Rente: 15 Jahre
Kaufkraft im Rentenalter: 1.114,52 EUR
Kaufkraftverlust: – 25,70 %

Wenn Sie heute mit einer Summe von 1.500 EUR planen und in 15 Jahre in den Ruhestand starten, dann fehlen Ihnen bei 2 Prozent Inflation monatlich ca. 386 EUR zum Leben. Die Kaufkraft hätte sich bei diesem Beispiel um 25,70 Prozent verringert. Merke: Um die Altersvorsorge auf sichere Beine zu stellen, ist die Geldentwertung bei der Planung zu berücksichtigen.

Wie ermitteln Sie ihren Finanzbedarf im Ruhestand?

Eine anspruchsvolle Aufgabe ist es, den Finanzbedarf im Alter zu ermitteln. Jeder Mensch hat eigene Vorstellungen von seinem Ruhestand und verfolgt individuelle Pläne. Es ist hilfreich, beim Blick in die Zukunft, eine grobe Einschätzung vorzunehmen.

Diese Sachverhalte können den monatlichen Finanzbedarf senken:

  • Darlehen wurden bereits abbezahlt
  • Zweitwagen wird nicht mehr benötigt
  • Ein Umzug in eine kleinere Wohnung spart Geld
  • Kinder leben nicht mehr im Haushalt
  • Berufsbedingte Fahrten und Kosten entfallen
  • Sozialabgaben (z.B. Krankenkassenbeiträge) verringern sich
  • Sparbeträge für die Altersvorsorge entfallen
  • Versicherungsbeiträge (z.B. Berufsunfähigkeit etc.) sind nicht mehr notwendig

Diese Sachverhalte können den monatlichen Finanzbedarf erhöhen:

  • Umbau zu einer barrierefreien Wohnung
  • Kosten für Hobbys und Urlaub steigen
  • Haushaltshilfe bzw. Pflegekräfte sind notwendig
  • Höhere Ausgaben für Arzneimittel und Zuzahlungen

Wann liegt eine Rentenlücke vor?

Viele Experten sprechen von eine Rentenlücke, wenn die Nettorente 80 Prozent des letzten Nettoverdiensts unterschreitet. Diese Daumenrechnung können Sie anwenden, aber besser ist es sich etwas Zeit zu nehmen und den Vorsorgebedarf im Alter genauer zu umreißen. Wie viel Geld Sie benötigen, hängt von vielen persönlichen Faktoren ab.

Nutzen Sie vorhandene Optimierungsmöglichkeiten

Wenn Sie für die Ruhestandplanung Vertragsunterlagen aufbereiten und alle Finanzunterlagen ordnen, dann sollten Sie die Chance für Optimierungsmöglichkeiten nutzen. Sicher gibt es Verträge, die Sie nicht mehr benötigen oder in ihre Planung passen. Eine Anpassung kann zu Einsparungen führen oder bei gleichen Aufwendungen mehr Vorteile verschaffen. Allein dieser Vorteil sollte Sie zu einem Renten-Check motivieren.

Fazit:
Viele Bürger kennen die Höhe ihrer Rente nicht. Es gibt leider keine einheitliche Übersicht bzw. eine Zusammenfassung zu allen Rentenanwartschaften aus der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Ein Renten-Check verschafft die notwendige Transparenz und Übersicht. Nehmen Sie sich etwas Zeit und blicken Sie in die Zukunft. Ermitteln Sie ihren Finanzbedarf im Ruhestand. Ein Kassensturz in Verbindung mit einem Renten-Check zeigt Ihnen den aktuellen Vermögens- und Rentenstatus. Jetzt können Sie die Netto-Renten-Einnahmen nach Abzug der Sozialabgaben, Krankenversicherung und Steuer berechnen. Bei der Hochrechnung ist die Geldentwertung durch die Inflation zu berücksichtigen. Das Ergebnis: ihre finanzielle Situation im Ruhestand. Liegt eine Versorgungslücke vor, können Sie diese durch den Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge schließen.

Eine anspruchsvolle Aufgabe – aber ein lohnender Aufwand. Starten Sie mit unserem kostenlosen Renten-Check. Auf Basis dieser Ergebnisse können Sie die richtigen Entscheidungen für die nächsten Schritte planen.
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Der Artikel "Renten-Check: Durch eine solide Planung mehr Geld und früher in Rente!" wurde am 29.09.2017 verfasst.

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